Technisches Museum U 995 in Laboe

Ein U-Boot am Ostseestrand vor dem Marine-Ehrenmal

Im Jahre 1947 wurde U-995 zusammen mit zwei weiteren VII- C-Booten von der Königlichen Norwegischen Marine übernommen. Ab Dezember 1952 fuhr es als „Kaura“ – NATO-Bezeichnung „S-309“ – unter norwegischer Flagge. Mit einer Besatzungs- stärke von 45 Mann wurde es in der Küstenverteidigung und als Schulboot eingesetzt und nahm in den folgen- den Jahren an zahlreichen NATO-Flottenübungen teil.

U-995 wurde im Marinearsenal Kiel in einen zur Besichtigung geeigneten und und  weitestgehend dem ursprünglichen entsprechenden Zustand gebracht. Am 13. März 1972 um 13.00 Uhr war die Arbeit getan. Seither wurde U-995 zum Anziehungspunkt von fast 10 Mio. Besuchern.

Diesen unerwartet hohe Besucherinteresse versetzte den DMB in die Lage, die mit der Aufstellung verbunde- nen Kosten von insgesamt 900.000 Mark in relativ kurzer Zeit abzutragen. Aber auch die Unterhaltungs- kosten für das Boot sind beträchtlich. Weit über eine Million Mark mußten in den zurückliegenden Jahren an Sanierungskosten aufgewendet werden. Heute besuchen jährlich etwa 350.000 Menschen das Boot.

Als historisch-technisches Museum soll es dabei keineswegs nur andächtiges Staunen über die Leistung der Männer wecken, die einst unter qualvoller Enge in seinem Inneren die Schrecken des Krieges erleiden mußten. Es soll vielmehr gerade das Grauen und die Leiden des II. Weltkriegs der heutigen Generation mahnend und abschreckend vor Augen führen.

Fotos: © Deutscher Marinebund e.V - Holger Hänisch  Weitere Info:   Deutscher Marinebund e.V.      Strandstraße 92 - 24235 Laboe - Tel.: 04343 49484962 oder www.deutscher-marinebund.de

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