Ein tierisches Vergnügen - Erholungswald Kellenhusen

Ein Wald, in dem auch Denkmale wachsen ...

Der Kellenhusener Forst ist das größte zusammenhängende Waldgebiet an der Ostseeküste Schleswig-Holsteins. Da bleibt für Seeadler, Füchse, Dachse, für das Damwild und die Wildschweine genügend Rückzugsraum, auch wenn dieser Wald bei den Touristen sehr beliebt ist. Begegnungen mit den scheuen Tieren sind natürlich dennoch nicht ausgeschlossen. Außerdem  bietet der Förster fachkundige Führungen durch den Wald an.

Es ist nicht allein die Fauna, die begeistert. Der Forst hat auch viele sehr imposante Bäume zu bieten. Manche sind längst so etwas wie hölzerne Denkmale. Zum Beispiel die 350 Jahre alte Fünfmarkseiche, die einst Modell stand, als es um die Gestaltung einer Münze ging. Auch die Wasserstandseiche zählt dazu, auf der noch heute die 1872 angebrachte Markierung über den höchsten Stand einer verheerenden Sturmflut zu sehen ist.

Neuerdings sind einige - natürlich noch sehr junge - Denkmäler hinzugekommen. Etwa die knorrige Präsidenteneiche, die der damalige Bundespräsident Johannes Rau pflanzte, oder die hochstämmige, stolze und prächtige Ministerpräsidenteneiche, die vom ehemaligen Landesvater Peter Harry Carstensen in die Kellenhusener Erde gesetzt wurde. Waidmannsdank! Seebad Kellenhusen - von Natur aus sympathisch!